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Ungarische Weine
Ungarische Weine entstanden an den Ufern der Donau schon zur Zeit der Griechen. Der Weinbau überstand auch die bewegte Geschichte mit Überfällen von Hunnen, Vandalen, Goten, Tataren und Türken. Unter der Herrschaft der Türken bestand zwar ein Weinverbot, doch ungarische Weine wurden trotzdem angebaut und verkauft. Denn auf die Steuern wollten die Türken doch nicht verzichten.
Karl der Grosse hat ungarische Weine sehr geschätzt und gefördert. Später waren es die Mönche, die den Weinbau perfektionierten. Eine Spezialität machte ungarische Weine weltberühnt: Der Tokajer, der zu den ersten Weinen gehört, die aus edelfaulen Trauben hergestellt wurden.
Seit der Annäherung an Europa erfahren ungarische Weine einen regelrechten Aufschwung. Die heissen Sommer und kalten Winter bieten ein hervorragendes Klima für aromatische Weissweine, vor allem aus Welschriesling, die zwei Drittel der Produktion ausmachen. Die vielen Sonnentage fördern aber auch die Rotwein-Qualität – Blaufränkisch ist am verbreitetsten.
